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Unabhängiger Vergleich
keine Krankenkasse
Prämien vergleichen
Methodik

So rechnen wir

Jede Sortierung, jeder Score und jede Rechnung hier ist nachvollziehbar. Diese Seite wächst mit jedem Werkzeug, das dazukommt.

Datenquellen

Jede Zahl auf dieser Website stammt aus einer Quelle in unserem Quellenregister und zeigt Quelle und Stand sichtbar an.

BereichQuelle
Prämien GrundversicherungBundesamt für Gesundheit (BAG), genehmigte Prämien, opendata.swiss
PrämienregionenVerordnung des EDI über die Prämienregionen
Gemeinden und PostleitzahlenBundesamt für Statistik und swisstopo
Gesetze und FristenKVG, KVV, VVG, VAG auf fedlex.admin.ch
Versicherer-KennzahlenBAG-Aufsichtsdaten
ZusatzversicherungenAllgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) der Versicherer

Die Prämien eines neuen Jahres zeigen wir erst, wenn das BAG sie veröffentlicht hat; für 2027 ist das am 29.09.2026 um 14:00.

Prämienrechner

Der Rechner zeigt alle Kassen und Modelle, die für deine Prämienregion, Altersgruppe, Franchise und Unfalldeckung genehmigt sind. Standardsortierung ist die Monatsprämie, aufsteigend. Keine Kasse wird ausgeblendet, keine Position ist bezahlt. Die vollständige Rechenlogik dokumentieren wir hier mit dem Start des Rechners.

Gesamtkosten

Die Prämie ist nur ein Teil. Wir rechnen pro Jahr:

Gesamtkosten = Monatsprämie × 12 + Franchise-Anteil + Selbstbehalt

  • Franchise-Anteil: deine Arztkosten bis zur Höhe der gewählten Franchise.
  • Selbstbehalt: 10 % der Kosten über der Franchise, für Erwachsene höchstens CHF 700 pro Jahr, für Kinder höchstens CHF 350 (Art. 64 Abs. 2 KVG, Art. 103 Abs. 2 KVV).

Rechenbeispiel (angenommene Prämie CHF 330 pro Monat, Franchise CHF 2'500, Arztkosten CHF 3'000): 330 × 12 = CHF 3'960; Franchise-Anteil CHF 2'500; Selbstbehalt 10 % von CHF 500 = CHF 50. Total CHF 6'510 pro Jahr.

Wir rechnen drei Szenarien: gesund (CHF 500 Arztkosten), mittel (CHF 3'000) und hoch (CHF 15'000).

Qualitäts-Gates

Bevor neue Daten live gehen, prüfen wir sie automatisch: vollständige Regionen und Altersgruppen, plausible Veränderungen zum Vorjahr, keine doppelten Einträge, Abgleich der Anzahl Versicherer mit dem Versichertenbestand. Fällt ein Gate, bleiben die bisherigen Daten sichtbar, mit Hinweis auf den Stand.

Kassen-Kennzahlen

Wird mit den Kassen-Steckbriefen ergänzt: welche Kennzahlen wir zeigen (zum Beispiel Solvenz, Reserven, Verwaltungskosten), woher sie stammen und wie aktuell sie sind.

Leistungsvergleich

So vergleichen wir Zusatzversicherungen im Leistungs-Overlay und auf den Produktseiten: Wir lesen die AVB und Zusatzbedingungen der Versicherer, übertragen jede Leistung in ein einheitliches Raster mit Fundstelle (Dokument, Seite, Ziffer, wörtliches Zitat) und berechnen daraus einen Deckungsgrad je Bereich. Die Tabellen unten entstehen direkt aus unseren Daten.

Der Vergleich ist indikativ und ohne Gewähr: Wir übertragen die Allgemeinen und Zusätzlichen Versicherungsbedingungen (AVB/ZVB) in ein einheitliches Raster. Massgebend sind allein die AVB des Versicherers. Einen «Testsieger» küren wir nicht; der Deckungsgrad beschreibt, wie viel ein Produkt in einem Bereich laut Bedingungen übernimmt, nicht, ob es zu dir passt.

Taxonomie: 12 Bereiche, 71 Merkmale

Taxonomie Version 1.0.0, Stand 25.09.2026. Jedes Merkmal hat einen Typ, Stufen für die Anzeige, eine Normierung für den Deckungsgrad und ein Gewicht innerhalb seines Bereichs. Die Standardgewichte der Bereiche kannst du im Overlay selbst verschieben.

BereichStandardgewichtMerkmaleWas dazugehört
Spital59Stationäre Aufenthalte über die allgemeine Abteilung im Wohnkanton hinaus: Abteilung, Arzt- und Spitalwahl, Kostenbeteiligung.
Medikamente und ambulante Leistungen34Nicht kassenpflichtige Medikamente, Hilfsmittel und ambulante Leistungen ausserhalb der Grundversicherung.
Brillen und Kontaktlinsen24Beiträge an Sehhilfen und Augenlaser; die Grundversicherung zahlt nur Kindern CHF 180 pro Jahr.
Komplementärmedizin36Nichtärztliche Komplementärmedizin bei anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten (EMR, ASCA).
Prävention und Fitness26Fitness, Kurse, Check-ups, Ernährungsberatung und Impfungen.
Zahn36Dentalhygiene, Zahnbehandlungen, Kieferorthopädie und Zahnunfall; die Grundversicherung zahlt Zahnbehandlungen nur in Ausnahmefällen.
Ausland und Reisen37Notfallbehandlungen, Assistance, Rücktransport und Annullierungskosten im Ausland.
Transport und Rettung23Krankentransporte, Rettung sowie Suche und Bergung über die Limiten der Grundversicherung hinaus.
Psychotherapie23Nichtärztliche Psychotherapie ausserhalb des Anordnungsmodells der Grundversicherung.
Mutterschaft27Geburtsvorbereitung, Hebamme, Rückbildung, Stillberatung, Haushaltshilfe und Geburtspauschalen.
Pflege, Kur und Hilfe26Spitex, Haushaltshilfe, Kur, Hörgeräte, Pflegeheim sowie Kapital- und Taggeldleistungen.
Rahmenbedingungen0 (ohne Score)10Gesundheitsprüfung, Eintrittsalter, Wartefristen, Kündigung, Mindestdauer und Rabatte (nicht im Score).

Merkmale, Stufen, Normierung und Gewichte

Spital (9 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
SpitalabteilungAuswahlallgemeine Abteilung ganze Schweiz · Flex (Abteilung bei Eintritt wählbar) · halbprivat · privatRang: allgemeine Abteilung ganze Schweiz = 35, Flex (Abteilung bei Eintritt wählbar) = 60, halbprivat = 80, privat = 1005
Freie Arztwahl im SpitalJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 03
Freie Spitalwahl ganze SchweizJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 03
Kostenbeteiligung pro Aufenthalt bzw. JahrBetragkeine Kostenbeteiligung · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 2'000 · über CHF 2'000invers (Betrag): keine = 100, ab CHF 5'000 = 0, dazwischen linear2
Flex-Selbstbehalt bei Wahl höherer AbteilungBetragkein Flex-Selbstbehalt · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 2'000 · über CHF 2'000invers (Betrag): keine = 100, ab CHF 5'000 = 0, dazwischen linear1
Notfall stationär weltweit in der versicherten AbteilungJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 02
Rooming-in (Begleitperson)Ja/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 01
Psychiatrische Klinik in der versicherten AbteilungBetragkeine · bis 30 Tage · bis 60 Tage · bis 180 Tage · über 180 Tagelinear (Anzahl Tage): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 180 Tage (90. Perzentil, n = 41)1
Rehabilitation stationärBetragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · über CHF 10'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 10'000 pro Fall (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)1
Medikamente und ambulante Leistungen (4 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Nicht kassenpflichtige MedikamenteBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · über CHF 3'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 50'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 10)5
Vergütungssatz nicht kassenpflichtige MedikamenteProzentkeine · bis 50 % · bis 75 % · bis 90 % · über 90 %linear (Prozentsatz): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 90 % (90. Perzentil, n = 28)3
Hilfsmittel über die MiGeL hinausBetragkeine · bis CHF 200 · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · über CHF 1'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 2'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 31)2
Ambulante nicht kassenpflichtige BehandlungenBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · über CHF 3'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 5'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 9)1
Brillen und Kontaktlinsen (4 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Brillen und KontaktlinsenBetragkeine · bis CHF 150 pro 3 Jahre · bis CHF 300 pro 3 Jahre · über CHF 300 pro 3 Jahrelinear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 300 pro Periode (90. Perzentil, n = 30)5
Periode des BrillenbeitragsFristjedes Jahr · alle 2 Jahre · alle 3 Jahre · seltener als alle 3 Jahreinvers (Monate): keine = 100, ab 60 Jahre = 0, dazwischen linear2
Altersgrenzen und Kinderregeln BrillenTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Augenlaser-KorrekturBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 2'000 · über CHF 2'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 600 (90. Perzentil, n = 13)2
Komplementärmedizin (6 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Vergütungssatz KomplementärmedizinProzentkeine · bis 50 % · bis 75 % · bis 90 % · über 90 %linear (Prozentsatz): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 90 % (90. Perzentil, n = 30)4
Jahreslimite KomplementärmedizinBetragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · bis CHF 6'000 · über CHF 6'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 10'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 21)5
Limite pro Sitzung KomplementärmedizinBetragkeine · bis CHF 50 · bis CHF 100 · bis CHF 150 · über CHF 150linear (Betrag pro Sitzung): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 150 pro Sitzung (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)3
Anerkennung Therapeut (Register)Auswahleigene Methoden- oder Therapeutenliste · EMR oder ASCARang: eigene Methoden- oder Therapeutenliste = 60, eigene Methoden- oder Therapeutenliste = 50, EMR oder ASCA = 80, EMR oder ASCA = 80, EMR oder ASCA = 1001
Anzahl anerkannter MethodenBetragkeine · bis 20 Methoden · bis 50 Methoden · bis 100 Methoden · über 100 Methodenlinear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 100 Methoden (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)1
Komplementärmedizinische ArzneimittelBetragkeine · bis CHF 200 · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · über CHF 1'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 10'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 22)1
Prävention und Fitness (6 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Fitness und BewegungBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 200 · bis CHF 400 · über CHF 400linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 500 pro Jahr (90. Perzentil, n = 28)4
GesundheitskurseBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 200 · bis CHF 400 · über CHF 400linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 500 pro Jahr (90. Perzentil, n = 25)2
Check-ups und VorsorgeuntersuchungenBetragkeine · bis CHF 200 · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · über CHF 1'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 750 pro Periode (90. Perzentil, n = 26)3
ErnährungsberatungBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 300 · bis CHF 600 · über CHF 600linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 500 pro Jahr (90. Perzentil, n = 11)1
Impfungen (inkl. Reiseimpfungen)Betragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 300 · bis CHF 600 · über CHF 600linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 750 pro Jahr (90. Perzentil, n = 19)2
Bonus- und GesundheitsprogrammeTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Zahn (6 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Dentalhygiene und ProphylaxeBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 200 · bis CHF 400 · über CHF 400linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'500 pro Jahr (90. Perzentil, n = 25)4
Vergütungssatz ZahnbehandlungenProzentkeine · bis 25 % · bis 50 % · bis 75 % · über 75 %linear (Prozentsatz): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 75 % (90. Perzentil, n = 39)4
Jahreslimite ZahnbehandlungenBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · über CHF 3'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 5'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 40)4
Kieferorthopädie Kinder (Zahnspange)Betragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · über CHF 10'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 10'000 pro Behandlung (90. Perzentil, n = 39)3
ZahnunfallJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 01
Wartefrist ZahnleistungenFristkeine Wartefrist · bis 6 Monate · bis 12 Monate · bis 24 Monate · über 24 Monateinvers (Monate): keine = 100, ab 24 Monate = 0, dazwischen linear2
Ausland und Reisen (7 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Notfallbehandlung ambulant im AuslandBetragkeine · bis CHF 10'000 · bis CHF 100'000 · bis CHF 1'000'000 · über CHF 1'000'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000'000 pro Fall (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)4
Notfallbehandlung stationär im AuslandBetragkeine · bis CHF 10'000 · bis CHF 100'000 · bis CHF 1'000'000 · über CHF 1'000'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000'000 pro Fall (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)4
Assistance 24 hJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 02
Rücktransport in die SchweizBetragkeine · bis CHF 10'000 · bis CHF 50'000 · bis CHF 100'000 · über CHF 100'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 50'000 pro Fall (90. Perzentil, n = 6)3
AnnullierungskostenBetragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · über CHF 10'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 20'000 pro Ereignis (90. Perzentil, n = 13)2
Maximale Reisedauer pro ReiseFristkeine Deckung · bis 2 Monate (8 Wochen) · bis 3 Monate · über 3 Monatelinear (Monate): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 12 Monate (90. Perzentil, n = 16)1
Geplante Behandlung im AuslandJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 01
Transport und Rettung (3 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Krankentransporte in der SchweizBetragkeine · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · bis CHF 30'000 · über CHF 30'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 100'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 24)3
Rettung in der SchweizBetragkeine · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · bis CHF 30'000 · über CHF 30'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 100'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 27)3
Such- und BergungskostenBetragkeine · bis CHF 5'000 · bis CHF 20'000 · bis CHF 50'000 · über CHF 50'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 100'000 pro Ereignis (90. Perzentil, n = 37)2
Psychotherapie (3 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Nichtärztliche Psychotherapie über die OKP hinausBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · über CHF 3'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 3'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 13)4
Beitrag pro Sitzung PsychotherapieBetragkeine · bis CHF 50 · bis CHF 100 · bis CHF 150 · über CHF 150linear (Betrag pro Sitzung): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 150 pro Sitzung (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)2
Maximale Sitzungen pro Jahr PsychotherapieBetragkeine · bis 10 Sitzungen · bis 20 Sitzungen · bis 40 Sitzungen · über 40 Sitzungenlinear (Anzahl Sitzungen): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz 40 Sitzungen (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)1
Mutterschaft (7 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
GeburtsvorbereitungskursBetragkeine · bis CHF 150 · bis CHF 300 · bis CHF 500 · über CHF 500linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000 pro Schwangerschaft (90. Perzentil, n = 9)3
Hebammenleistungen über die OKP hinausBetragkeine · bis CHF 200 · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · über CHF 1'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000 pro Schwangerschaft (90. Perzentil, n = 7)2
RückbildungsgymnastikBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 200 · bis CHF 400 · über CHF 400linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000 pro Schwangerschaft (90. Perzentil, n = 9)2
Stillberatung über die OKP hinausBetragkeine · bis CHF 100 · bis CHF 200 · bis CHF 400 · über CHF 400linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 450 pro Schwangerschaft (90. Perzentil, n = 5)1
Haushaltshilfe nach GeburtBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · über CHF 3'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 2'000 pro Geburt (90. Perzentil, n = 12)2
GeburtspauschaleBetragkeine · bis CHF 200 · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · über CHF 1'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 2'000 pro Geburt (90. Perzentil, n = 29)2
Wartefrist MutterschaftsleistungenFristkeine Wartefrist · bis 6 Monate · bis 12 Monate · bis 24 Monate · über 24 Monateinvers (Monate): keine = 100, ab 24 Monate = 0, dazwischen linear2
Pflege, Kur und Hilfe (6 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Spitex und Pflege zu HauseBetragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 5'000 · bis CHF 10'000 · über CHF 10'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 2'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 25)3
Haushaltshilfe bei Krankheit oder UnfallBetragkeine · bis CHF 1'000 · bis CHF 3'000 · bis CHF 6'000 · über CHF 6'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 800 pro Jahr (90. Perzentil, n = 46)3
Kur- und ErholungsaufenthalteBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 2'000 · bis CHF 5'000 · über CHF 5'000linear (Betrag pro Jahr): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 1'000 pro Jahr (90. Perzentil, n = 53)3
HörgeräteBetragkeine · bis CHF 500 · bis CHF 1'000 · bis CHF 2'000 · über CHF 2'000linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 2'000 pro Periode (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)2
Kapital- oder TaggeldleistungenTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Pflegeheim-BeitragBetragkeine · bis CHF 20 · bis CHF 50 · bis CHF 100 · über CHF 100linear (Betrag): Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100; Referenz CHF 100 pro Tag (definierter Bedarf, zu wenig Marktdaten)1
Rahmenbedingungen (10 Merkmale)
MerkmalTypStufenNormierungGewicht
Gesundheitsprüfung bei AufnahmeJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 00
Höchstes EintrittsalterBetragnicht abschliessbar · bis 50 Jahre · bis 65 Jahre · über 65 Jahre bzw. ohne Grenzekeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Allgemeine WartefristFristkeine Wartefrist · bis 3 Monate · bis 6 Monate · bis 12 Monate · über 12 Monateinvers (Monate): keine = 100, ab 24 Monate = 0, dazwischen linear0
Ordentliche KündigungTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Kündigungsrecht bei PrämienerhöhungJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 00
MindestvertragsdauerFristkeine Mindestdauer · bis 1 Jahr · bis 3 Jahre · über 3 Jahrekeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
RabatteTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
PrämienaltersstufenTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0
Grundversicherung beim selben Versicherer nötigJa/Neinnicht gedeckt · gedecktJa/Nein: gedeckt = 100, nicht gedeckt = 00
Leistungsausschlüsse und VorbehalteTextkeine Angabe · siehe Wertkeine (fliesst nicht in den Deckungsgrad ein)0

Deckungsgrad, Bereichsprofil und Gesamtprofil

  • Deckungsgrad je Merkmal (0 bis 100): linear = Wert ÷ Referenz × 100, höchstens 100 («unbegrenzt» = 100); invers (Wartefristen, Kostenbeteiligungen) = (1 − Wert ÷ Grenze) × 100, «keine» = 100; Auswahl = fester Rang; Ja/Nein = 100 oder 0. «Nicht gedeckt» ergibt 0, bei inversen Merkmalen 100 (keine Wartefrist, keine Kostenbeteiligung).
  • Bereichsprofil = Σ (Deckungsgrad × Gewicht) ÷ Σ Gewicht über die Merkmale mit bekanntem Wert. Unbekannte Werte zählen nicht mit, wir weisen ihre Anzahl aber aus. Deckt ein Produkt einen Bereich gar nicht ab, ist sein Bereichsprofil 0.
  • Gesamtprofil = Σ (Bereichsprofil × Bereichsgewicht) ÷ Σ Bereichsgewicht, mit den Standardgewichten oben oder deinen eigenen. Die Rahmenbedingungen (Gesundheitsprüfung, Eintrittsalter, Kündigung) zeigen wir, sie fliessen aber nicht ins Profil ein.

Referenzwerte (90. Perzentil)

Linear normierte Merkmale messen wir am Markt: 90. Perzentil (Nearest Rank) der gedeckten, endlichen Werte je Merkmal; mindestens 5 Produkte, sonst definierter Bedarf der Taxonomie. Referenzen Version 1.0.0, Stand 26.09.2026, mindestens 5 Produkte je Merkmal. Merkmale ohne genug Daten nutzen den definierten Bedarf der Taxonomie (redaktionelle Annahme).

MerkmalReferenz (P90)Produkte (n)Bedarf, falls zu wenig Daten
Psychiatrische Klinik in der versicherten Abteilung180 Tage41180 Tage
Nicht kassenpflichtige MedikamenteCHF 50'000 pro Jahr10CHF 3'000 pro Jahr
Vergütungssatz nicht kassenpflichtige Medikamente90 %2890 %
Hilfsmittel über die MiGeL hinausCHF 2'000 pro Jahr31CHF 1'000 pro Jahr
Ambulante nicht kassenpflichtige BehandlungenCHF 5'000 pro Jahr9CHF 3'000 pro Jahr
Brillen und KontaktlinsenCHF 300 pro Periode30CHF 100 pro Periode
Augenlaser-KorrekturCHF 60013CHF 2'000
Vergütungssatz Komplementärmedizin90 %3090 %
Jahreslimite KomplementärmedizinCHF 10'000 pro Jahr21CHF 6'000 pro Jahr
Komplementärmedizinische ArzneimittelCHF 10'000 pro Jahr22CHF 1'000 pro Jahr
Fitness und BewegungCHF 500 pro Jahr28CHF 400 pro Jahr
GesundheitskurseCHF 500 pro Jahr25CHF 400 pro Jahr
Check-ups und VorsorgeuntersuchungenCHF 750 pro Periode26CHF 1'000 pro Periode
ErnährungsberatungCHF 500 pro Jahr11CHF 600 pro Jahr
Impfungen (inkl. Reiseimpfungen)CHF 750 pro Jahr19CHF 600 pro Jahr
Dentalhygiene und ProphylaxeCHF 1'500 pro Jahr25CHF 300 pro Jahr
Vergütungssatz Zahnbehandlungen75 %3975 %
Jahreslimite ZahnbehandlungenCHF 5'000 pro Jahr40CHF 3'000 pro Jahr
Kieferorthopädie Kinder (Zahnspange)CHF 10'000 pro Behandlung39CHF 10'000 pro Behandlung
Rücktransport in die SchweizCHF 50'000 pro Fall6CHF 100'000 pro Fall
AnnullierungskostenCHF 20'000 pro Ereignis13CHF 10'000 pro Ereignis
Maximale Reisedauer pro Reise12 Monate163 Monate
Krankentransporte in der SchweizCHF 100'000 pro Jahr24CHF 30'000 pro Jahr
Rettung in der SchweizCHF 100'000 pro Jahr27CHF 30'000 pro Jahr
Such- und BergungskostenCHF 100'000 pro Ereignis37CHF 50'000 pro Ereignis
Nichtärztliche Psychotherapie über die OKP hinausCHF 3'000 pro Jahr13CHF 3'000 pro Jahr
GeburtsvorbereitungskursCHF 1'000 pro Schwangerschaft9CHF 500 pro Schwangerschaft
Hebammenleistungen über die OKP hinausCHF 1'000 pro Schwangerschaft7CHF 1'000 pro Schwangerschaft
RückbildungsgymnastikCHF 1'000 pro Schwangerschaft9CHF 400 pro Schwangerschaft
Stillberatung über die OKP hinausCHF 450 pro Schwangerschaft5CHF 400 pro Schwangerschaft
Haushaltshilfe nach GeburtCHF 2'000 pro Geburt12CHF 3'000 pro Geburt
GeburtspauschaleCHF 2'000 pro Geburt29CHF 1'000 pro Geburt
Spitex und Pflege zu HauseCHF 2'000 pro Jahr25CHF 10'000 pro Jahr
Haushaltshilfe bei Krankheit oder UnfallCHF 800 pro Jahr46CHF 6'000 pro Jahr
Kur- und ErholungsaufenthalteCHF 1'000 pro Jahr53CHF 5'000 pro Jahr

Stufen

Neben dem exakten Wert aus den AVB zeigen wir eine Stufe, damit sich Produkte auf einen Blick vergleichen lassen, zum Beispiel «bis CHF 300 pro 3 Jahre». Die Stufe ist die erste, deren Obergrenze der Wert nicht überschreitet; «unbegrenzt» fällt in die oberste Stufe, «nicht gedeckt» in die unterste. Unbekannte Werte haben keine Stufe und heissen «unbekannt». Die Stufen je Merkmal stehen in den Tabellen oben.

Musterfälle

Musterfälle sind feste Beispielrechnungen, keine Kostenschätzung. Gerechnet wird nur der Beitrag der Zusatzversicherung; Leistungen der Grundversicherung, Kostenbeteiligungen der OKP und bereits bezogene Leistungen sind nicht abgezogen, sofern nicht erwähnt. Massgebend sind die AVB/ZVB des Versicherers. Annahmen: Vertragsdauer 36 Monate (für Wartefristen), bereits bezogene Leistungen CHF 0. Wartefristen und Altersgrenzen prüfen wir; Prozentsätze, Limiten pro Jahr, Periode oder Sitzung rechnen wir mit, der kleinere Betrag gilt. Ist ein Wert unbekannt, bleibt auch das Ergebnis «unbekannt» statt geschätzt; nennen die AVB keine Limite, steht das ausdrücklich im Rechenweg. Jeder Rechenweg zeigt die Fundstelle. Musterfälle Version 1.0.0, Stand 25.09.2026.

FallBereichRechnungVerwendete Merkmale
Brille CHF 450
Neue Brillengläser für CHF 450, erstmals in der laufenden Periode.
Brillen und KontaktlinsenRechnungsbetragBrillen und Kontaktlinsen
Dentalhygiene CHF 180
Eine Dentalhygiene-Sitzung für CHF 180.
ZahnRechnungsbetragDentalhygiene und Prophylaxe, Wartefrist Zahnleistungen
Zahnbehandlung CHF 1'200
Konservierende Zahnbehandlung (z. B. Füllungen) für CHF 1'200.
ZahnRechnungsbetragJahreslimite Zahnbehandlungen, Vergütungssatz Zahnbehandlungen, Wartefrist Zahnleistungen
Zahnspange Kind CHF 6'000
Kieferorthopädische Behandlung eines 12-jährigen Kindes für CHF 6'000, abgerechnet in einem Kalenderjahr.
ZahnRechnungsbetragKieferorthopädie Kinder (Zahnspange), Wartefrist Zahnleistungen
5 × Osteopathie à CHF 130
Fünf Sitzungen Osteopathie bei einer anerkannten Therapeutin, je CHF 130.
KomplementärmedizinSitzungen × PreisJahreslimite Komplementärmedizin, Vergütungssatz Komplementärmedizin, Limite pro Sitzung Komplementärmedizin
Fitness-Abo CHF 900
Jahresabo in einem anerkannten Fitnesscenter für CHF 900.
Prävention und FitnessRechnungsbetragFitness und Bewegung
3 Tage Spital halbprivat
Geplanter Spitalaufenthalt von 3 Tagen in der halbprivaten Abteilung. Die Kosten hängen vom Spital ab; gezeigt wird, ob die Abteilung gedeckt ist und welche Kostenbeteiligung anfällt.
SpitalAbteilung und KostenbeteiligungSpitalabteilung
Notfall USA CHF 30'000
Stationäre Notfallbehandlung in den USA für CHF 30'000 (Anteil über den Leistungen der Grundversicherung).
Ausland und ReisenRechnungsbetragNotfallbehandlung stationär im Ausland
Geburtsvorbereitungskurs
Geburtsvorbereitungskurs: gezeigt wird der maximale Beitrag der Zusatzversicherung (die Kurskosten sind je Anbieter verschieden).
MutterschaftMaximalbeitragGeburtsvorbereitungskurs, Wartefrist Mutterschaftsleistungen

Nicht gerechnet: Leistungen und Kostenbeteiligung der Grundversicherung (Franchise, Selbstbehalt), Spitalkosten in Franken (sie hängen vom Spital ab) und Prämien. Prämien zeigen wir nur, wo der Versicherer sie mit Alter und Region öffentlich belegt.

Status und Indexierung

Jeder Wert und jede Produktversion hat einen Status. Maschinell erfasst: aus dem PDF übernommen, Zitat automatisch gegen die Seite geprüft, von keiner Fachperson freigegeben; solche Produktseiten tragen einen sichtbaren Hinweis und sind für Suchmaschinen gesperrt (noindex). Geprüft: eine Fachperson hat die Werte am Dokument kontrolliert und das Produkt freigegeben (Prüfer und Datum); erst dann ist die Seite indexierbar.

Fehler melden

Auf jeder Produktseite und im Overlay kannst du über «Fehler melden» einen Wert beanstanden: Produkt, Merkmal (optional), Nachricht, E-Mail nur, wenn du Rückfragen erlaubst. Wir prüfen die Meldung am Dokument, korrigieren den Wert, setzen ihn bis zur erneuten Prüfung auf «maschinell erfasst» und tragen bestätigte Korrekturen unten ins Änderungsprotokoll ein. Die E-Mail löschen wir, sobald die Meldung erledigt ist.

Änderungen an Taxonomie, Referenzen und Musterfällen

  • 25.09.2026: Taxonomie 1.0.0. Startversion P14: 12 Bereiche aus Spezifikation §10.5.2, Merkmale mit Stufen, Normierung, Gewicht und Glossar-Verknüpfung.
  • 26.09.2026: Referenzwerte 1.0.0 (35 Merkmale mit 90. Perzentil).
  • 25.09.2026: Musterfälle 1.0.0 (9 Fälle).

Bedarfs-Check

So entstehen die Empfehlungen im Bedarfs-Check: welche Fragen wir stellen (keine Gesundheitsfragen), wie wir daraus Modell und Franchise der Grundversicherung ableiten und wie wir Zusatzversicherungen zu Kombinationen zusammenstellen. Die Tabellen unten entstehen direkt aus den Regeln im Code.

Der Bedarfs-Check ist indikativ und ohne Gewähr. Er rechnet mit festen, hier offengelegten Regeln und ersetzt keine Beratung. Massgebend sind die AVB bzw. die Offerte oder Police des Versicherers.

Die 7 Fragen

Alle Antworten sind Chips zum Antippen: keine Gesundheitsfrage, kein Freitext. Die Frage nach den Arztbesuchen erfasst keine Diagnose; wir verwenden sie nur als Kosten-Szenario, dieselbe Planungsannahme wie im Prämienrechner.

SchrittFrageAntwortenIm Link
1Wie lebst du?Allein · Zu zweit · Familie mit Kindern · Kinder geplant · Pensioniertls
2Wo wohnst du, und wer wird versichert?Gemeinde (Suche nach PLZ oder Ort) und Jahrgang je Person, 1 bis 8 Personeng, p
3Wohin gehst du zuerst, wenn etwas ist?Meine Hausarztpraxis · Zuerst Telefon oder App · Die Apotheke in der Nähe · Je nach Fall verschieden · Direkt zur Fachärztin, frei gewählta
4Wie oft gehst du ungefähr zur Ärztin oder zum Arzt?Selten (höchstens ein, zwei Mal im Jahr) · Manchmal (ein paar Mal im Jahr) · Oft (regelmässig)sz
5Was ist dir bei der Versicherung wichtig?Brille und Kontaktlinsen · Zahnbehandlung · Komplementärmedizin · Mehr Komfort im Spital · Freie Arztwahl · Schutz im Ausland · Fitness und Prävention · Psychotherapie · Nichts davon (mehrere möglich)w
6Wie viel darf die Zusatzversicherung kosten?Knapp (nur das Wichtigste) · Mittel · Grosszügig (Komfort zählt)b
7Wie viel könntest du im Krankheitsfall selbst bezahlen?Bis CHF 1'000 · Bis CHF 2'200 · CHF 3'200 und mehr (pro Person und Jahr)r

Grundversicherung: Modell und Franchise

Modell. Wir verwenden die Regeln des Modell-Finders mit denselben Punkten und Begründungen. Deine Antworten übersetzen wir so in seine Fragen:

Deine AntwortAntwort im Modell-Finder
Erste Anlaufstelle: Meine HausarztpraxisWie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich habe eine Hausärztin und will bleiben; Ist dir eine Erstberatung per Telefon oder App recht? → Nein, lieber persönlich; Willst du je nach Beschwerde wählen, ob du zuerst anrufst oder in die Praxis gehst? → Nein, eine feste Regel genügt
Erste Anlaufstelle: Zuerst Telefon oder AppWie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich habe keine feste Ärztin; Ist dir eine Erstberatung per Telefon oder App recht? → Ja, das passt mir; Willst du je nach Beschwerde wählen, ob du zuerst anrufst oder in die Praxis gehst? → Nein, eine feste Regel genügt
Erste Anlaufstelle: Die Apotheke in der NäheWie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich habe keine feste Ärztin; Ist dir eine Erstberatung per Telefon oder App recht? → Nein, lieber persönlich; Willst du je nach Beschwerde wählen, ob du zuerst anrufst oder in die Praxis gehst? → Nein, eine feste Regel genügt
Erste Anlaufstelle: Je nach Fall verschiedenWie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich habe keine feste Ärztin; Ist dir eine Erstberatung per Telefon oder App recht? → Ja, das passt mir; Willst du je nach Beschwerde wählen, ob du zuerst anrufst oder in die Praxis gehst? → Ja, das ist mir wichtig
Erste Anlaufstelle: Direkt zur Fachärztin, frei gewähltWie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich will Fachärzte direkt selbst wählen; Ist dir eine Erstberatung per Telefon oder App recht? → Nein, lieber persönlich; Willst du je nach Beschwerde wählen, ob du zuerst anrufst oder in die Praxis gehst? → Nein, eine feste Regel genügt
Wunsch: Freie Arztwahl (geht der Anlaufstelle vor)Wie ist dein Verhältnis zu Ärztinnen und Ärzten? → Ich will Fachärzte direkt selbst wählen
Arztbesuche: SeltenWie oft brauchst du Behandlungen? → Selten
Arztbesuche: Manchmalkeine Antwort (neutral)
Arztbesuche: OftWie oft brauchst du Behandlungen? → Regelmässig beim Hausarzt; mit Anlaufstelle «Direkt zur Fachärztin, frei gewählt»: Wie oft brauchst du Behandlungen? → Oft bei Fachärzten oder in Therapie
Wunsch: Schutz im AuslandBist du oft unterwegs (Reisen, Wochenaufenthalt)? → Ja, oft (sonst: Bist du oft unterwegs (Reisen, Wochenaufenthalt)? → Nein, meist zu Hause)
Lebenssituation: Familie mit KindernVersicherst du Kinder mit? → Ja (sonst: Versicherst du Kinder mit? → Nein)
Budget Zusatzversicherung: KnappWie wichtig ist dir eine tiefe Prämie? → Sehr wichtig
Budget Zusatzversicherung: MittelWie wichtig ist dir eine tiefe Prämie? → Mittel
Budget Zusatzversicherung: GrosszügigWie wichtig ist dir eine tiefe Prämie? → Freie Wahl ist mir wichtiger

Das Modell mit den meisten Punkten empfehlen wir; liegt ein zweites knapp dahinter, nennen wir es als Alternative.

Franchise je Person. Die Arztbesuche bestimmen die angenommenen Gesundheitskosten pro Jahr: Selten CHF 500, Manchmal CHF 3'000, Oft CHF 15'000. Mit den vom BAG genehmigten Prämien am Wohnort nehmen wir den günstigsten Tarif des empfohlenen Modells (gibt es dort keinen, den des Standardmodells) und wählen wie der Franchise-Rechner die Franchise mit den tiefsten Jahreskosten (Prämie, Franchise, Selbstbehalt; bei Gleichstand die tiefere). Wir rechnen mit Unfalldeckung.

Deine Risikobereitschaft begrenzt die Wahl: Franchise plus höchstmöglicher Selbstbehalt (CHF 700 für Erwachsene, CHF 350 für Kinder; Art. 64 Abs. 2 KVG, Art. 103 Abs. 2 KVV) dürfen den gewählten Betrag nicht übersteigen. Wäre ohne diese Grenze eine höhere Franchise günstiger, zeigen wir das, empfehlen sie aber nicht.

Selbst bezahlbar pro Person und JahrErwachsene (Selbstbehalt höchstens CHF 700)Junge Erwachsene (Selbstbehalt höchstens CHF 700)Kinder (Selbstbehalt höchstens CHF 350)
Bis CHF 1'000Franchise bis CHF 300Franchise bis CHF 300Franchise bis CHF 600
Bis CHF 2'200Franchise bis CHF 1'500Franchise bis CHF 1'500Franchise bis CHF 600
CHF 3'200 und mehrFranchise bis CHF 2'500Franchise bis CHF 2'500Franchise bis CHF 600

Ohne Prämien (Gemeinde oder Jahr ohne BAG-Daten) gilt eine gekennzeichnete Faustregel aus dem Break-even: Bei «Selten» die höchste erlaubte Franchise, sonst die ordentliche Franchise (CHF 300 für Erwachsene, CHF 0 für Kinder).

Zusatzversicherungen: Kombinationen

Jeder Wunsch wird zu einem Bereich des Leistungs-Overlays mit Gewicht 10. Bei «Kinder geplant» kommt Mutterschaft mit Gewicht 5 dazu. Wie gut ein Produkt einen Bereich deckt, misst der Deckungsgrad (0 bis 100) aus der Methodik Leistungsvergleich.

WunschBereich im OverlayGewicht
Brille und KontaktlinsenBrillen und Kontaktlinsen10
ZahnbehandlungZahn10
KomplementärmedizinKomplementärmedizin10
Mehr Komfort im SpitalSpital10
Freie Arztwahlkein Zusatz-Bereich; fliesst in die Modellwahl ein–
Schutz im AuslandAusland und Reisen10
Fitness und PräventionPrävention und Fitness10
PsychotherapiePsychotherapie10
Lebenssituation «Kinder geplant»Mutterschaft5
BudgetHöchstens Bausteine je KasseVariante je ProduktfamilieSpitalabteilung (Ersatz, falls nirgends erfasst)
Knapp1schwächste, die einen Wunsch decktFlex (halbprivat, dann allgemeine Abteilung, dann privat)
Mittel2mittlere, die einen Wunsch deckthalbprivat (Flex, dann privat, dann allgemeine Abteilung)
Grosszügig3stärkste, die einen Wunsch decktprivat (halbprivat, dann Flex, dann allgemeine Abteilung)
  • Kandidaten: Produkte im Verkauf, die mindestens einen gewünschten Bereich abdecken. Spitalprodukte nur mit dem Wunsch «Mehr Komfort im Spital», Pflegeprodukte nie.
  • Spitalabteilung: eine Abteilung für den ganzen Markt, nach Budget gemäss Tabelle; gibt es sie in den Daten nirgends, die nächste in der Klammer.
  • Variante: Von jeder Produktfamilie einer Kasse nehmen wir genau eine Variante, nach Budget die schwächste, mittlere oder stärkste. Annahme, nicht belegt: Höhere Stufen derselben Familie kosten in der Regel mehr. Prämien kennen wir nicht.
  • Kombination je Kasse: Schritt für Schritt kommt das Produkt dazu, das am meisten hinzufügt: Σ Gewicht × (Deckungsgrad − bisher bester Deckungsgrad im Bereich). Bei Gleichstand das Produkt mit weniger Bereichen, die du nicht gewünscht hast. Schluss, wenn die Höchstzahl erreicht ist oder kein Produkt mehr etwas hinzufügt.
  • Passung = Σ (Gewicht × bester Deckungsgrad der Kombination) ÷ Σ Gewicht, 0 bis 100, indikativ. Zu jeder Kombination zeigen wir «passt, weil» (gedeckte Bereiche mit Deckungsgrad) und «fehlt» (nicht gedeckte oder nicht bewertbare Bereiche).
  • Reihenfolge: höchste Passung, dann weniger Bausteine, dann Kasse alphabetisch. Höchstens 3 Kombinationen, je Kasse eine. Nie nach Vergütung und kein Preisranking, weil es keine öffentlich belegten Prämien der Zusatzversicherungen gibt.

Grenzen

  • Indikativ, ohne Gewähr. Massgebend sind die AVB bzw. die Offerte oder Police des Versicherers.
  • Alle Leistungsdaten der Zusatzversicherungen sind maschinell aus den AVB erfasst, die Prüfung durch eine Fachperson steht aus. Der Status steht bei jedem Produkt.
  • Ohne belegte Prämien der Zusatzversicherungen gibt es keinen Preisvergleich und keine Aussage, ob sich eine Kombination finanziell lohnt.
  • Wir schätzen keine Gesundheitsprüfung ein. In der Grundversicherung muss dich jede Kasse aufnehmen (Art. 4 Abs. 2 KVG); für eine Zusatzversicherung beantwortest du Gesundheitsfragen (Art. 4 VVG), und der Versicherer kann ablehnen oder Vorbehalte anbringen. Deshalb gilt: erst die schriftliche Zusage der neuen Versicherung, dann die bisherige Zusatzversicherung kündigen.
  • Wir speichern deine Antworten nicht. Sie stehen nur im Link, ohne Namen, Geburtsdatum oder Gesundheitsangaben (Gemeinde-Nummer und Jahrgänge). Im Konto landet ein Ergebnis nur, wenn du es dort selbst speicherst.

Prämienverbilligung (IPV-Check)

Der IPV-Check ist eine indikative Ersteinschätzung, keine Zusage. Massgebend ist allein die Verfügung der kantonalen Stelle.

  • Regeln pro Kanton: Für jeden Kanton führen wir eine eigene Regeldatei mit Formel, Richtprämien, Einkommensbegriff, Vermögensregeln, Fristen und Anmeldestelle. Grundlage ist die GDK-Synopse «Übersicht über die kantonalen Prämienverbilligungssysteme 2026» und die Website der kantonalen Stelle, jeweils mit Seitenzahl bzw. Abrufdatum. Kantone ohne geprüfte Regeldatei zeigen wir mit «Daten folgen» und dem Link zur amtlichen Stelle.
  • Deine Eingaben: Haushalt (Erwachsene, junge Erwachsene in Ausbildung, Kinder), Einkommen und Vermögen gemäss letzter Steuerveranlagung, bei Kantonen mit mehreren Prämienregionen die Region. Die Eingaben bleiben in deinem Browser.
  • Massgebendes Einkommen: Wir rechnen es so nach, wie es der Kanton definiert, soweit das mit diesen Angaben möglich ist: zum Beispiel Vermögensanteil (Aargau 20 % des steuerbaren Vermögens, Zürich 10 % über dem Freibetrag), Einkommensabzüge pro Haushaltstyp und Vermögensobergrenzen. Aufrechnungen aus der Steuererklärung (etwa Säule 3a oder Einkäufe in die Pensionskasse) kennen wir nicht; deshalb ist das Ergebnis eine Indikation.
  • Formel: Je nach Kanton ein Prozentmodell (Summe der Richtprämien minus ein Prozentsatz des massgebenden Einkommens), ein Stufenmodell (fester Beitrag je Einkommensstufe) oder eine Einkommensgrenze mit Pauschale. Wo der Kanton für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung einen Mindestanspruch beziffert (Bundesrecht: mindestens 80 % bzw. 50 % für untere und mittlere Einkommen, Art. 65 Abs. 1bis KVG), rechnen wir mindestens diesen Betrag.
  • Spanne: Wir rechnen dein Einkommen zusätzlich 10 % tiefer und 10 % höher. So siehst du, wie empfindlich das Ergebnis ist. Kennst du deine Prämienregion nicht, zeigen wir die Spanne über alle Regionen des Kantons.
  • Einstufung: «wahrscheinlich», wenn auch bei 10 % höherem Einkommen ein Betrag bleibt; «möglich», wenn nur ein Teil der Spanne einen Betrag ergibt; «unwahrscheinlich», wenn kein Teil der Spanne einen Betrag ergibt oder das Vermögen über der Obergrenze liegt; «unbekannt», wenn der Kanton keine nachrechenbare Formel veröffentlicht.
  • Aktualisierung: Die GDK-Synopse erscheint jeweils im Frühling; die Kantone legen die Werte für das Folgejahr meist im Herbst fest. Jede Regeldatei trägt ihr Anspruchsjahr und ihren Stand.

Franchise-Break-even

Der Franchise-Rechner vergleicht alle Franchisen eines Tarifs mit den vom BAG genehmigten Prämien deiner Gemeinde, dieselben Zahlen wie im Prämienrechner.

  • Jahreskosten: 12 × Monatsprämie + Franchise + 10 % Selbstbehalt auf den Kosten über der Franchise, höchstens CHF 700, bei Kindern CHF 350 (Art. 64 KVG, Art. 103 KVV). Wir rechnen sie für Gesundheitskosten von CHF 0 bis 20'000 pro Jahr.
  • Break-even: die Höhe der Gesundheitskosten, bei der zwei benachbarte Franchisen gleich viel kosten. Darunter ist die höhere Franchise günstiger, darüber die tiefere. Wir berechnen den Punkt exakt aus dem Prämienunterschied: Die Mehrkosten der höheren Franchise steigen zwischen den beiden Franchisen um 90 Rappen pro Franken, bleiben dann gleich, bis die tiefere Franchise den Selbstbehalt-Deckel erreicht, und steigen danach um 10 Rappen pro Franken bis zur vollen Differenz.
  • Empfehlung: die Franchise mit den tiefsten Jahreskosten bei den Gesundheitskosten, die du wählst; bei Gleichstand die tiefere. Dazu zeigen wir, in welchen Kostenbereichen welche Franchise am günstigsten ist, was du im ungünstigsten Fall (CHF 20'000 Kosten) gegenüber der ordentlichen Franchise mehr zahlst und wie viel du im Krankheitsfall selbst bezahlen können musst.
  • 70-%-Grenze: Der Rabatt für eine Wahlfranchise darf höchstens 70 % des zusätzlich übernommenen Risikos betragen (Art. 95 Abs. 2bis KVV), bei CHF 2'500 also höchstens CHF 1'540 pro Jahr. Gibt eine Kasse diesen Höchstrabatt, liegt der Break-even zwischen CHF 300 und 2'500 bei rund CHF 2'011 Gesundheitskosten. Pro Tarif zeigen wir den tatsächlichen Rabatt neben dem erlaubten Maximum.
  • Nicht enthalten: der Spitalbeitrag von CHF 15 pro Tag (Art. 64 Abs. 5 KVG, Art. 104 KVV); er hängt von den Spitaltagen ab und ist bei allen Franchisen gleich. Die Empfehlung ist eine Rechnung, keine Beratung.

Änderungsprotokoll

DatumÄnderung
25.09.2026Seite angelegt: Quellen, Gesamtkosten-Formel, Gliederung
25.09.2026Methodik Prämienverbilligung (IPV-Check) ergänzt
26.09.2026Methodik Leistungsvergleich Zusatzversicherungen ergänzt: Taxonomie, Normierung, Gewichte, Referenzwerte, Stufen, Musterfälle, Status, «Fehler melden»
26.09.2026Methodik Bedarfs-Check ergänzt: Fragen ohne Gesundheitsangaben, Regeln für Modell und Franchise, Gewichte, Kombinationen, Grenzen

Korrekturen

Hast du einen Fehler gefunden? Schreib an wird ergänzt. Wir prüfen jede Meldung, korrigieren bestätigte Fehler so schnell wie möglich und tragen sie oben im Änderungsprotokoll ein.